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Wer pflanzt hier wen (für die Umwelt)?

Dank einer Kooperation mit dem Stift Schlägl im Mühlviertel wirken wir dem Abholzen im Regenwald entgegen. Gemeinsam mit unseren Kunden leisten wir einen nachhaltigen Beitrag zur Wiederaufforstung des österreichischen Waldbestands. Wir lieben die Umwelt und das bringen wir mit dieser Kooperation zum Ausdruck. Andere reden darüber, wir handeln!

 

Im Juli 2019 haben wir vom Stift Schlägl ein Zertifikat für den Kauf von 2.100 Stück Jungbäumen erhalten. Darin wird die Aufforstung des Böhmerwaldes bestätigt.
Dazu meint Kons.-Rat DI. Mag. Johannes Wohlmacher, der Forstmeister des Stiftes Schlägl:

Übergabe Zertifikat für Baumkauf | office supplies 24 gmbH & Stift Schlägl

Zertifikat Baumkauf Stift Schlägl | office supplies 24

„Eines muss klar sein, Wald zu bewirtschaften und Holz zu verwenden schützt das Klima. Eine kluge und nachhaltige Nutzung des Waldes und eine entsprechende intelligente Verwendung des Holzes ist nachhaltiger Klimaschutz und ein aktiver Beitrag zur Erreichung der Klimaziele! Daher ist jeder Beitrag, der zur Waldverjüngung dient, wichtig und sinnvoll in die Zukunft investiertes Geld.
Wir sind diese Kooperation eingegangen, weil sie die Verantwortung aller für den Wald zum Ausdruck bringt. Der Wald ist nicht nur Produzent von Rundholz, sondern erfüllt viele wichtige Aufgaben für die gesamte Gesellschaft:
Er reinigt die Luft und das Wasser, bindet CO² und ist damit wichtig für das Klima, bietet Erholungsraum und ist ein wesentliches Element unserer Landschaft. Waldbewirtschaftung orientiert sich schon über 300 Jahre am Prinzip der Nachhaltigkeit.
Dazu ist es notwendig, den Wald immer wieder zu verjüngen. Dies geschieht durch Naturverjüngung, oder wo dies nicht geht, durch das Pflanzen junger Bäume. Wald ist wichtig für den Klimahaushalt, er ist aber auch einer der Erstbetroffenen von Veränderungen des Klimas, von steigenden Temperaturen und geringeren Niederschlägen. Auf durch Schadereignissen entstandenen Kahlflächen nach Stürmen oder Käferkalamitäten werden jährlich ca. 15.000 Jungbäume gepflanzt.
Es geht um unseren ökologischen Fußabdruck, den wir hinterlassen. Der Lebensstil unserer heutigen Gesellschaft muss nachhaltiger werden.“

 

Doch damit nicht genug. Wir gehen einen Schritt weiter. Jeder Kunde unseres Onlineshops erhält ab dem 1. Oktober 2019 bei jeder Bestellung einen Baumsamen mitgeschickt. Setzen Sie ein Zeichen! Pflanzen Sie (mit uns) gemeinsam die Umwelt. Oder besser gesagt für die Umwelt neue Bäume. Sie können die Bäumchen auch an Ihre Freunde und Bekannte weiterschenken. Sie können Sie in die Arbeit mitnehmen um dort einen frischen Sauerstoffproduzenten vor Ort zu besitzen. Es gibt mannigfaltige Möglichkeiten wie Sie jemanden „pflanzen“ können.

Und ganz nebenbei: Mit jeder Onlinebestellung pflanzen wir gleichfalls einen Baum im Böhmerwald.

Wie Sie sehen können, sprechen wir nicht vom Umweltschutz. Wir leben ihn. Wir wirken aktiv mit bei der CO2-Reduzierung durch das Anpflanzen von Jungbäumen. Hier wird bares Geld in die Hand genommen und dem Klimawandel bewusst entgegengetreten. Nicht der Wille alleine ist entscheidend, sondern das bewusste Engagement für die Rettung unserer Umwelt. In diesem Zusammenhang muss mehr getan werden als bloße Lippenbekenntnisse. Wir sind hier Vorreiter, da es sonst keinen Betrieb gibt, der das Stift Schlägl bei der Aufforstung unterstützt.

Bäume haben noch viel mehr wichtige Aufgaben.

Sie binden im Schnitt 10 Kilogramm CO2 je Baum je Jahr. Das ist ein Durchschnittswert, der in den Tropen und im Amazonas viel höher ist. Dort nehmen die riesigen Bäume mehr CO2 auf.
Da Fichten von uns angepflanzt werden beantworten wir Ihnen die Frage für diese Baumart. Stellen Sie sich eine ausgewachsene Fichte mit einer Höhe von 25 Metern und einem Brusthöhendurchmesser von 45 Zentimeter vor. Sie kann um die 1800 Kilogramm CO2-Einheiten aufnehmen.

Umgekehrt stellen Sie sich die Frage, welcher Baum kann eine Tonne CO2 binden? Stellen Sie sich bitte eine 80 Jahre alte Buche mit einer Höhe von rund 23 Metern vor. Der Baum weist einen Durchmesser in der Höhe von 1,3 Meter von 30 Zentimeter auf. Mit seinen Ästen, Blättern und diesem Stamm hat er die Fähigkeit 550 Kilogramm Trockenmasse aufzunehmen. Wir addieren 50 Kilogramm für die Wurzeln, dann sind es insgesamt 600 Kilogramm. Das ist die Menge an Trockenmasse die Sie benötigen um eine Tonne CO2 zu speichern. Fairerweise muss gesagt werden, dass die Buche eine deutlich hohe Dichte hat. Das heißt, die Aufnahme von CO2 hängt stark von der Baumart und deren Holzdichte ab.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Kreislauf des Wassers. Bäume sind mit verantwortlich für den Niederschlag. Je Tag kann ein großer Baum bis zu 370 Liter Wasser dem Boden entnehmen und dieses in die Atmosphäre abgeben. Fängt es zu regnen an tropft das Wasser auf die Blätter. Dabei zerbersten die Tropfen und das Wasser verdampft wodurch neue Wolken in der Luft entstehen. Diese Wolken verursachen an anderer Stelle wieder einen Niederschlag. Dieser Kreislauf wird als Evapotranspiration bezeichnet. So entsteht weltweit rund 40% unseres Niederschlags.

Wie Sie sehen können haben Bäume mannigfaltige Aufgaben für uns, unsere Umwelt, die Natur und den ganzen Planeten. Wirken Sie bewusst mit bei der Rettung!
Außerdem helfen sie mit, den Planeten abzukühlen da sie die Bildung von Wolken unterstützen. Die Blätter werfen die Einstrahlung der Sonne zurück und kühlen die darunterliegenden Flächen. Dies ist bekannt unter der Bezeichnung „Albedo Effekt“.

Nicht vergessen dürfen wir, dass ein Baum im Schnitt 130 Kilogramm Sauerstoff erzeugt. Darüber hinaus reinigen die Bäume unsere Luft. Sie filtern bis zu fünf Kilogramm Schadstoffe wie Schwefeldioxid oder Kohlenmonoxid jedes Jahr aus der Luft.

Was jeder von uns weiß, ist, dass Holz ein erneuerbarer Rohstoff ist. Dieser sollte mehr verwendet werden, da er nachwächst. In Österreich ist knapp die Hälfte, genauer gesagt, 48%, der Fläche mit Wald bewachsen. Das sind vier Mio. Hektar. In Österreich wächst der Wald im Schnitt jedes Jahr um 3400 ha. Um es sich bildlich vorstellen zu können würde es sich um 4762 Fußballfelder handeln. Mit eingerechnet ist der Käferbefall, der variieren kann. Er ist abhängig von der Witterung.

Wussten Sie, dass die häufigste Baumart in Österreich die Fichte ist mit einem Anteil von mehr als 57%? Ihr Anteil schwindet kontinuierlich im Gegensatz zur Buche, die laufend zunimmt und aktuell bei 12% liegt. Der Trend geht eindeutig hin zu Laub- und Mischwäldern um dem Schädlingsbefall entgegenzuwirken. Diese sind widerstandsfähiger gegen die Klimaveränderung.

 

Übergabe Zertifikat für Baumkauf | Böhmerwald, Stift Schlägl

Dank der großen Artenvielfalt und dem großen Waldangebot können wir alle im Wald baden gehen.

Haben Sie vom „Waldbaden“ bereits gehört oder gelesen?

Oder haben Sie es genossen beim letzten Waldspaziergang?

Es ist ein Begriff, der aus Japan kommt. Die japanischen Wissenschaftlicher nennen es „Shinrinyoku“. Sie empfehlen die Aromatherapie im Wald. Es handelt sich um eine öffentlich anerkannte Stress-Management-Methode. In Japan gibt es seit 2012 eine eigene Studienrichtung mit der Bezeichnung „Waldmedizin“. Durch das Einatmen der ätherischen Öle, abgegeben von den Bäumen, wird das Immunsystem gestärkt. Weiters wird unser Körper ermuntert Abwehrstoffe zu produzieren. Dies soll durch Terpene, die in der Waldluft vorkommen, angeregt werden. Ganz zu schweigen vom positiven Aspekt für unsere Psyche. Bewiesenermaßen werden Angstzustände, Depressionen, Wut und Stress reduziert. Dies funktioniert ohne viel Anstrengung, ein einfacher Waldspaziergang genügt. Unabdingbar ist, dass Sie sich darauf einlassen und bereit sind, abzuschalten. Nehmen Sie den Wald mit Ihren gesamten Sinnen wahr und schalten Sie dabei ab.
Das der Wald die Gesundheit fördert bestätigt Dr. Peter Mayer, Leiter des Bundesforschungszentrums für Wald.

Alle positiven Effekte des Waldes sind in Gefahr. Gemeint sind seine Klänge, das Rauschen der Blätter, das Zwitschern der Vögel, die kühle Luft im Sommer und das Farbenspiel seiner Waldlichtung. Ganz zu schweigen von den Beeren, Pilzen, Bärlauch und allen Tieren, die den Wald als zu Hause haben.
Ein Beispiel ist der wichtige Regelwald im Amazonas oder die Wälder der Gorillas, die zunehmend vom Menschen abgeholzt werden. Die größte Gefahr ist und bleibt der Mensch. Er schädigt die Lunge unseres Planeten durch gezielte Rodung.

Die Gedanken, die Ihnen bei einem gesunden Wald in den Sinn kommen hat eine Person treffend zusammengefasst. Es handelt sich um Anke Maggauer-Kirsche, eine deutsche Lyrikerin und Aphoristikerin:

„Bäume haben etwas Wesentliches gelernt:
nur wer einen festen Stand hat
und trotzdem beweglich ist,
überlebt die starken Stürme“

Dank unseres Projekts, wollen wir den Baumbestand vergrößern. Mittels dieser Aktion zum Pflanzen der Bäume im regionalen Böhmerwald setzen wir mit Ihnen ein Zeichen.

Lassen Sie Worten Taten folgen und engagieren Sie sich gemeinsam mit uns für unseren Planeten, sein Klima und dessen Rettung. Nur so können unsere Kinder auch noch die Natur genießen und unbeschwert darin spielen.

Ohne Aktionen in der Gegenwart wird es keine Zukunft mehr geben!